Wie wär`s denn mal mit „Waldmeisterhonig“?

Das reicht für unseren Honig

In den Buckower Wäldern findet man gerade um diese Zeit Waldmeister. Wir machten uns im Rahmen unseres Kräutertages auf zum Großen Tornowsee, um Waldmeister zu sammeln.
Wichtig hierbei ist, die jungen Blätter und Blüten für die Verarbeitung zu wählen.
In der Küche gehts den Blättchen und Blüten mit dem (Wiege)-Messer an den Kragen. Den Honig haben wir im Glas erwärmt und die zerkleinerten Blättchen und Blüten eingerührt. Man kann sie selbstverständlich auch pürieren.
Fertig ist unser Waldmeisterhonig!

Guten Appetit;-)

Wassertreten macht Spaß und tut gut

Wassertreten im Stobber

Endlich ist es wieder soweit: wir können wieder draußen kneippen.
Auf dem Bild zeigt uns Saria wie das Wassertreten funktioniert: im Storchengang durch das kalte Wasser (hier: Stobber) waten. Dabei ist immer ein Fuß außerhalb des Wassers und die Fußspitze zeigt nach unten. Wenn ein starker Kältereiz entsteht, unbedingt aufhören! Anschließend das Wasser mit den Händen abstreifen (kein Handtuch verwenden), Socken anziehen und die Füße zur Wiedererwärmung bewegen.
Wassertreten regt u.a.  den Stoffwechsel und die Durchblutung an,  ist eine Beruhigungshilfe und härtet bei regelmäßiger Anwendung ab.

 

Beim Tauziehen, Rudern und im kalten Stobber

Ergometerrudern: Dieses Angebot kam bei vielen Teilnehmern besonders gut an. Hier legt sich gerade eine Gruppe aus der Buckower Kneipp-Kita mächtig ins Zeug. © Thomas Berger

Thomas Berger 19.05.2016 06:06 Uhr
Red. Strausberg, strausberg-red@moz.de

Buckow (MOZ) Etwa 300 Kinder aus 16 Einrichtungen haben sich am Mittwochvormittag an der 7. Kinder-Kneippiade im Schlosspark beteiligt. Den weitesten Anreiseweg hatten Gruppen aus Königs Wusterhausen, Neulewin und Mühlenbeck.

Vorsichtig setzt June aus dem Kinderstübchen Waldsieversdorf, gehalten von einer Betreuerin, einen Fuß vor den anderen. Die Slagline, ein etwa 40 Zentimeter über dem Boden gespanntes Seil, ist in der Runde der Angebote zu Kneippscher Betätigung eine besondere Herausforderung. Eine moderne Ergänzung zum Bereich Bewegung, die es zu Lebzeiten des Priesters und Hydrotherapeuten (1821-1897) noch nicht gab. Dafür ist natürlich das Wassertreten ein Kernstück seiner Lehren – unter anderem die Steppkes der Seelower AWO-Kita „Max & Moritz“ in ihren gelben Shirts wagten sich sogar komplett in den kalten Stobber.

Die Kageler „Wasserfrösche“, passend im hellgrünen Oberteil angereist, hatten derweil beim Roller-Slalom ihren Spaß, während eine Gruppe der Buckower Kneipp-Kita sich beim Tauziehen ins Zeug legte und andere nebenan einfache Yoga-Übungen absolvierten. Richtig Kraft war beim Ergometer-Rudern gefragt – da feuerten die anderen Kinder die beiden Akteure teilweise lautstark zur Unterstützung an.

Eine schöne Ergänzung war Förster Peter Büssow mit seinem Stand, an dem es Geräusche zu erraten galt. Wildschwein, Specht und Frosch waren schnell identifiziert, beim „bellenden“ Reh oder dem Waldkauz taten sich die Kinder schon schwerer.

Die Eröffnung hatte Thomas Geyer, ein von einem Vater organisierter bekannter Sportmoderator, gestaltet. „Fit wie ein Turnschuh“, wie es im Mitmach-Song hieß, waren in der Tat alle. Besonders gefallen hat das Angelique, während für Kolja Glücksraddreh und Rudern die Highlights waren. Das Mittagessen für alle Kinder, spendiert vom Kneipp- und Heimatverein, hatte das Küchenteam der Mutter-Kind-Klinik gekocht. Außerdem waren Brot mit Gänseblümchen-Klee-Butter und Obstspieße zum Selbermachen vorbereitet.

Kita, Kneipp und Kasperle

Gabriele Rataj 25.04.2016 04:51 Uhr
Red. Strausberg, strausberg-red@moz.de
Kita, Kneipp und Kasperle

Buckow (MOZ) Seit 70 Jahren werden in der Stadt Kinder in einer kommunalen Gemeinschaftseinrichtung betreut. Nach einer Festwoche mit vielen speziellen Unternehmungen für die Gruppen der Kneipp-Kita „Helene Weigel“ folgte am Sonnabend ein buntes Fest zum Jubiläum.

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Festumzug vom Markt zur Kita: Kinder, Eltern, Erzieher, Bürger und Gäste zeigten im bunten Gewimmel auch Wagen und Kleidung vergangener Zeit.

© MOZ Gerd Markert

Ein hölzerner Schecke zog die Blicke im Flur auf sich. Das Fell eines anderen Schaukelpferds von anno dunnemals zeigte naturgemäß Fehlstellen. Und auch Babys mit Klapperaugen, Kasperlepuppen, Burattino, Bilderbücher oder Bauernhof-Tiere wiesen altersbedingte Gebrauchsspuren auf.

Die Ausstellung von Spielzeugen aus 70 Jahren kommunaler Kinderbetreuung in Buckow – liebevoll zusammengetragen und auf Fensterbrettern und anderen Stellflächen präsentiert – war am Sonnabend nur einer der Hingucker zum bunten Jubiläumsfest in der Kneipp-Kita.

Zuvor hatte der Festumzug die Augen auf sich gezogen – eingerahmt durch Feuerwehr-Autos. Begleitet von Klängen aus der Musibox von Familie Schollmeier samt Ersatz-DJ Doreen Tews bewegte sich das bunte Völkchen geschmückt, verkleidet und fröhlich durch die Stadt.

Da kam die teils selbst genähte Kleidung aus dem Festumzug zum 60. Jahrestag erneut zur Geltung, stellte sich beim Schieben von Kinderwagen aus den 1950ern ein völlig neues Fahrgefühl ein und Gesundheitspastor Sebastian Kneipp alias Simone Steinborn-Viol – nach dessen Wirkprinzipien die Kita als Erste in Brandenburg agierte – hätte beinahe „Nachwuchs“ bekommen. Dem auserwählten Sprössling aber war die schwarze Kleidung dann wohl doch nicht so geheuer.

Dafür vereinte Künstler Herr H. mit seinem Musikprogramm von „Emma, der kleinen Ente“ später auf dem Kita-Gelände wieder alle in Begeisterung – Kinder, Eltern und Großeltern, Erzieher, Freunde, Unterstützer, Gäste.

Hier konnte ausgiebig gemeinsam gefeiert werden. Kaum ein Kind kam an Sportmobil oder Hüpfburg vorbei. Das Schminken bei Hortleiterin Carola Jaß war ebenso gefragt und umlagert wie der Halt am Büfett. Küchen-Chefin Carola Schüler pries Kartoffelsuppe klassisch oder vegetarisch an, Quiche und viel gesundes Gemüse und war dabei auch von Frank Güldenpfennig aus der „Stobbermühle“ und den „Buckower Köstlichkeiten“ unterstützt worden.

Wer es ein wenig ruhiger wollte und neugierig auf Eindrücke aus 70 Jahren Kindergarten war, fand im Gebäudeinneren Muße beim Betrachten der Zeittafeln in Jahrzehnt-Schritten oder konnte sich die 55-minütige Präsentation auf dem Bildschirm ansehen.

Seit November habe sie daran gesessen, berichtet Kerstin Lewerenz, die stellvertretende Kita-Leiterin. „Aber Kossi (Marion Kossakowski) hat mit ihrer Chronik die Grundlage geschaffen und ein wenig Hilfe von Experten hatte ich auch.“ Da plappert ein Knirps nach dem Wassertreten ins ORB-Mikro „Da wird das Blut schön warm“, da krümmen sich kleine Zehen auf den Kienäpfeln des Tastweges und in der Übergangs-Zeltsauna wird geschwitzt … In der Jubiläums-Galerie wiederum konnten sich Heutige ein Bild vom Gestern machen und Ehemalige so manche Erinnerung auffrischen: von Erziehern wie Christel Lehmann, von Umzügen in andere Räume, Patenschaften und Monatsplänen, Namensgebung in Anwesenheit von Barbara Brecht-Schall und Verabschiedung der langjährigen Leiterin Helga Bachert, erstem Zuckertütenfest oder Puppenspiel im Kulturhaus.

„Wie viele haben geholfen“, schwärmte Kita-Leiterin Kristina Hennig und lobt ihr Team. Wie viele hätten gratuliert und Gaben mitgebracht. „Danke.“

Wir feiern 70 Jahre Kindergarten

 

Jubiläum

Unsere Kinder-Einrichtung wird in diesem Jahr bereits 70 Jahre alt.
In unserer Festwoche vom 18. bis 23.April 2016 wird daher in Kita und Hort ein Höhepunkt den nächsten jagen:

Montag: Kinotag
Dienstag: Naturtag
Mittwoch: Kneipp-Tag
Donnerstag: Sport- und Bewegungstag und nachmittags Senioren- und Sponsorenkaffee
Freitag: Entspannungstag

Am Samstag, den 23.04, sind Sie alle herzlich eingeladen, mit uns zusammen unser Hoffest zu feiern!
Los geht es mit unserem Festumzug. Wir treffen uns um 09.00 Uhr am Markt (Brunnen) und gehen gemeinsam zur Kita. Hier feiern wir von 10.00 -14.00 Uhr unser 70-jähriges Bestehen mit Animationsprogramm, Hüpfburg, Sportmobil, Kinderschminken, spaßigen Spielen, Kneipp-Anwendungen und kulinarischen Köstlichkeiten.

Wir empfehlen Ihnen desweiteren unsere Ausstellung „70 Jahre Kindergarten“ in der Heimatstube des Kneipp- und Heimatvereins. Die Vernissage findet am 07.05.2016 um 14 Uhr statt. Die Ausstellung kann bis September, samstags und sonntags von 14.00 – 17.00 Uhr, besucht werden.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Kneipp-Kita-Team

Vielen Dank an Herrn Harke!

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Wir möchten uns ganz ganz herzlich bei Herrn Harke bedanken. Er spendierte allen Kita- und Hortkindern unvergessliche und abenteuerliche Kutschfahrten.

Ganz lieben Dank. Wir hatten alle sehr viel Spaß auf den Kutschausflügen.

Faschingsgeschichte

„Hilfe, die Narren sind los! Oder wie die kleine Fee den Zauberer,die Hexlein und den Feuermann traf.“

Nanu? Was ist denn hier heute los? Irgendwie sehen Alle so merkwürdig aus? Anders als sonst, denkt die kleine Fee und geht an Papa’s Hand die Stufen zur Gruppenraumtür hoch.
Da hopsen zwei Minions vorüber, da laufen Säbel schwingend Piraten über den Flur, der kleine Drache „Kokusnuss“ spielt mit Clown Pauline lustige Musikspiele, Schmetterlingsfeen fliegen durchs Zimmer und sogar ein Polizist ist da. Die kleine Fee drückt Papa’s Hand ganz fest. Sie zieht ihn zu sich herunter, drückt ihm einen feuchten Schmatzer auf die Wange und winkt ihm zum Abschied. Sie hat jetzt keine Zeit mehr für Papa.
Die kleine Fee hat viele andere Kostüme entdeckt. Den Tiger, den Harlekin, den Feuerwehrmann und da mitten im Getümmel den kleinen Zauberer.

Ihr Herz macht einen Freudensprung. Er sieht so schön aus und hat so einen schönen blauen, spitzen Zauberhut. Sie hat schon einmal gesehen, dass man daraus Kaninchen zaubern kann.
Ob er seinen Hut gegen ihre Flügel tauscht?
Sehnsüchtig schaut sie ihm nach. Sie bittet den Polizisten um Hilfe.
Doch er hat keine Zeit. Er sucht die zwei Hexlein, die sich eine Brezel stibitz haben. Da rutscht doch tatsächlich das erste Hexlein direkt vor dem Zauberer in die bunte Faschingswelt. Selbst der kleine Clown „ Fidibus“ kommt ins Staunen.

Der kleine Zauberer ist zum Greifen nah. Da entdeckt die kleine Fee das erste Hexlein wieder und staunt:
„Was für ein schöner Hut!“
Da, ein Feuerwehrmann, der könnte den Zauberer und die Hexlein fragen. Tauschen wollte letztendlich keiner, aber sie hatten Alle zusammen einen riesigen Spaß. Zur Erinnerung gab es für die kleine Fee ein Foto vom Feuerwehrmann, den Hexlein und dem Zauberer.

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Die kleine Fee war überglücklich!!!!